Weder Landstromanschluss noch Gas am Kreuzfahrtterminal Altona
- Die Anwohner vor Ort
müssen weiter auf konkrete Verbesserungen warten. Die SPD-Fraktion fordert
jetzt mit einem Antrag Taten.
Sie befinden sich hier auf der Extra-Seite zum Landstrom am Kreuzfahrtterminal.
SPD-Fraktion: Beim Thema Landstrom endlich vorankommen
Die
SPD-Fraktion geht beim Thema Landstrom in die Offensive und bringt zur
heutigen Bürgerschaftssitzung eine entsprechende parlamentarische
Initiative ein.
Die SPD-Abgeordnete und Vorsitzende des Umweltausschusses
Anne Krischok: "Über das Für und Wider einer Landstromversorgung im
Hamburger Hafen wird seit mehreren Jahren in der Bürgerschaft diskutiert -
passiert ist bislang allerdings kaum etwas."
"Über 40 Prozent der Stickoxidbelastung kommt aus dem Hafen und wir
wollen diese Schadstoffquelle zum Versiegen bringen und dafür sorgen, dass
Kreuzfahrt- und Containerschiffe künftig nicht mehr die Luft
verpesten", ergänzt Monika Schaal, Fachsprecherin für Umwelt der
SPD-Fraktion.
Landstrom – Konzepte, Kosten und Bewertung
Rede von Anne Krischok (SPD) in der Hamburgischen Bürgerschaft zum
SPD-Antrag "Landstrom - Konzepte, Kosten und Bewertung"; Drs.
20/1807
5:21
Landstrom – Konzepte, Kosten und Bewertung
Drucksache 20/1807 vom 12.10.2011
Antrag von Dr. Monika Schaal (SPD), Thomas Völsch (SPD), Matthias Albrecht
(SPD), Ole Thorben Buschhüter (SPD), Lars Holster (SPD), Anne Krischok (SPD),
Jan Balcke (SPD), Erck Rickmers (SPD), Andrea Rugbarth (SPD), Dorothee Martin
(SPD), Birte Gutzki-Heitmann (SPD), Hansjörg Schmidt (SPD), Daniel Gritz (SPD),
Wolfgang Rose (SPD), Arno Münster (SPD)
Landstrom:
CDU meldet in der Bürgerschaft Thema an, um vom eigenen Versagen abzulenken
Anne Krischok (SPD): Senat wird Bürgerschaft eigene
Vorschläge unterbreiten Pressemitteilung von Anne Krischok vom 25.08.2011
Umwelthauptstadt war
gestern: Kippt der neue Senat
die Landstromversorgung?
Rede von Anne Krischok (SPD) in der Hamburgischen Bürgerschaft zur Großen
Anfrage der CDU "Umwelthauptstadt war gestern: Kippt der neue Senat die
Landstromversorgung?"; Drucksache 20/1014
Es besteht Handlungsbedarf, um im Hamburger Hafen die von Schiffen
ausgehenden Emissionen zum Schutz der Menschen, die in Hafennähe wohnen, zu reduzieren
und damit die Luftqualität in ganz Hamburg zu verbessern.
Der Chef der HPA
informierte sich bereits in den USA über Beispiele für landseitige Stromversorgung.
Die Abgeordneten ersuchen den Senat um
Vorstellung und Bewertung des Gutachtens "Realisierbarkeit von
Landstromanlagen an den Hamburger Kreuzfahrtterminals HafenCity und
Altona"
Darstellung der Vor- und Nachteile einer Landstromversorgung
Berichterstattung bis Ende April 2012
Drucksache 20/1807 vom 12.10.2011
Antrag von Dr. Monika Schaal (SPD), Thomas Völsch (SPD), Matthias Albrecht
(SPD), Ole Thorben Buschhüter (SPD), Lars Holster (SPD), Anne Krischok (SPD),
Jan Balcke (SPD), Erck Rickmers (SPD), Andrea Rugbarth (SPD), Dorothee Martin
(SPD), Birte Gutzki-Heitmann (SPD), Hansjörg Schmidt (SPD), Daniel Gritz (SPD),
Wolfgang Rose (SPD), Arno Münster (SPD)
Landstrom:
CDU meldet in der Bürgerschaft Thema an, um vom eigenen Versagen abzulenken
Anne Krischok (SPD): Senat wird Bürgerschaft eigene
Vorschläge unterbreiten
Landstrom ist
technisch und finanziell machbar. Die Energieanbieter warten auf den
Startschuss und mittelfristig ist Landstrom billiger als
selbsterzeugter Schiffstrom. Das waren die Kernthesen von Anne Krischok
in der Bürgerschaftsdebatte zum Thema "Landstrom".
Sie wies
darauf hin, dass Schwarz-Grün dieses Thema in der vergangenen
Legislaturperiode nicht vorangebracht hatten, sondern sich auch bewusst
für die Einführung von schwefelarmen Treibstoff entschieden
hatten - und damit gegen Landstrom. Aktuell erarbeiten Wirtschafts- und
Umweltbehörde an einem Konzept, dass zu Jahresende vorliegen wird.
Rede von Anne Krischok (SPD) in der Hamburgischen Bürgerschaft zur Großen
Anfrage der CDU "Umwelthauptstadt war gestern: Kippt der neue Senat die
Landstromversorgung?"; Drucksache 20/1014
Senat verschleppt Landstromversorgung
für Kreuzfahrtschiffe
Landstrom in Hamburg - endgültig begraben?
Leider derzeit ja.
Kreuzfahrtschiffe bringen nicht nur Freude, sondern Lärm, Dieselstaub und
Ruß. Die Anwohner der Kreuzfahrtterminals sind genervt. Eine
Landstromversorgung für die schwimmenden Hotels könnte hier für Abhilfe
sorgen: Doch die gibt es nicht.
Hamburg setzt zur Erfüllung der EU-Richtlinie für niedrigeren
Schadstoff im Hafen auf höherwertigen Treibstoff
Landstrom Ade?
Verspätet setzt Hamburg eine Europäische Richtlinie um,
die den Schadstoffausstoß im Hamburger Hafen drastisch reduzieren
soll. Leider hat sich der Hamburger Senat von den im Altona
überparteilichen Wunsch nach einer ökologischen
Landstromanbindung verabschiedet. Stattdessen soll nun ein höherwertiger Kraftstoff
die Lösung bringen.
Kein Landstrom
für den Kreuzfahrtterminal am Fischereihafen Altona? Wie will
Hamburg europäische Vorgaben noch in diesem Jahr durchsetzen?
Landstrom oder Gas am Kreuzfahrtterminal Altona?
Reedereien
sollen bei der Entscheidung nicht beteiligt werden - und Hamburg
weiß noch nicht, was es will
Obwohl Hamburg am 1.1.2010 eine Europäische Richtlinie zur Senkung
des Schadstoffausstoßes im Hamburger Westen umsetzen muss,
weiß der Senat noch nicht, wie er dies umsetzen will. Die Reeder
werden nicht beteiligt - und beim Altonaer Kreuzfahrtterminal ist noch
keinerlei Entscheidung in Sicht, ob hier mit oder einem
Gasanschluss gearbeitet werden soll.
Klar ist: Alle
Schiffe im Hamburgs Hafen sollen künftig weniger Emissionen
ausstoßen. Doch warum zögert Schwarz-Grün so lange?
Kreuzfahrtterminal am Fischereihafen Altona ist fertig - wo bleibt der
Landstromanschluss?
Nachdem CDU und GAL sich in der Bürgerschaft nur auf eine erneute
Prüfung verständigen konnten, bringt Wirtschaftssenator
Gedaschko nun einen Gasanschluss ins Spiel.
Dabei muss Hamburg bis
Jahresende eine europäische Richtlinie zur Lärmreduktion
durchsetzen - ansonsten drohen Bußgelder in Millionenhöhe.
Weder Landstromanschluss noch Gas am Kreuzfahrtterminal Altona
- Immer weitergehende Prüfungen, aber die Anwohner vor Ort
müssen weiter auf konkrete Verbesserungen verzichten.
Entscheidung der künftigen Stromversorgung des Kreuzfahrtterminal in Altona ist wieder
offen
Nachdem sich die Bürgerschaft eindeutig für die Realisierung
eines Landstromanschlusses ausgesprochen hatte, bringt
Wirtschaftssenator Gedaschko eine Gasversorgung ins Spiel. Dabei
verlangen europarechtliche Vorgaben eine Lösung zum 1.1. kommenden
Jahres.
Anne
Krischok: Eine schnelle Realisierung für den Kreuzfahrtterminal in
Altona ist dringend notwendig
Der Industrieverbands Hamburg hat am Montag, dem 8. Juni 2009, eine
Machbarkeitsstudie für den Landstromanschluss vorgelegt. Ergebnis:
Dies ist technisch möglich und auch von den Kosten
einschätzbar. Anne Krischok fordert die Realisierung für den
neuen Kreuzfahrtterminal in Altona.
Anne Krischok in der Hamburgischen Bürgerschaft am 13.05.2009:
Landstromversorgung im Hamburger Hafen - endlich handeln statt prüfen
Die SPD-Fraktion hat gefordert, dass die Prüfergebnisse zur
Landstromversorgung im Hamburger Hafen bis zum 30.09.2009 vorzulegen sind. Der
Beschluss wurde mehrheitlich mit den Stimmen der CDU und GAL abgelehnt.
Landstrom für den Kreuzfahrtterminal Altona – Hamburger Senat will weiter prüfen statt handeln
Obwohl CDU und GAL bereits Anfang 2008 in der Hamburgischen Bürgerschaft
einen Antrag zur Prüfung des Landstromanschlusses am Kreuzfahrtterminal
beschlossen hatten, verabschiedeten beide nun eine erneute Prüfung bis Ende
dieses Jahres. Pressemitteilung von Anne Krischok vom
15.05.2009
Landstromanbindung
für den Kreuzfahrtterminal in Altona - was ist der aktuelle
Planungsstand und was ist technisch überhaupt möglich?
Die Umbauarbeiten an der Kaimauer am Terminal für die
ehemalige Englandfähre in Altona haben begonnen. Es stellt
sich vor Ort die Frage, auf welchem Weg die Stromversorgung
der Kreuzfahrtschiffe erfolgen wird, wenn der Terminal in
Betrieb gehen wird. Unstrittig ist, dass es den
Anwohnerinnen und Anwohnern nicht zugemutet werden kann,
dass dies durch eine ungefilterte Verbrennung vom
Schiffsdiesel aus bordeigenen Generatoren geschehen soll.
Kreuzfahrtterminal am Fischereihafen Altona – was plant der Senat bezüglich der Freiflächen, des Verkehrs in der „Off-Season“ sowie bezüglich der örtlichen
Beachclubs?
Die Behörde für Stadtentwicklung und
Umwelt hat für die Errichtung eines Kreuzfahrtterminals am
Fischereihafen Altona eine Nachforderung von 16.487.000 Euro
für den Titel 6000.831.01. beantragt. Das Vorhaben wurde
sowohl im federführenden Haushaltsausschuss als auch im
Stadtentwicklungsausschuss beraten.
Seit August läuft wasserseitig die Bauvorbereitung. Noch
in diesem Jahr soll mit dem Bau der Kaimauer begonnen
werden, sodass im August 2009 der erste Kreuzfahrer
festmachen kann.
Im Stadtentwicklungsausschusses wird festgehalten, dass
zu der sogenannten „Off-Season" (wo kein
Kreuzfahrtverkehr vorherrschen wird: Diese wird mit 300
Tagen angegeben), dass das Terminal für temporäre
Veranstaltungen vorgehalten werden solle und es hierzu
bereits Anfragen von Eventagenturen vorliegen würden
(obwohl die entsprechende Location noch nicht existiert!).
Auf der anderen Seite führen die Senatsvertreter aus, dass
die Verkehrsbelastung in der Off-Season als nicht
problematisch eingestuft wird.