Schleswig-Holstein verneint Heizkraftwerk Wedel als
Ursache für den Brummton
Anne
Krischok (SPD): Niemand will verantwortlich sein. Sicherheit gibt es
wohl erst mit der Abschaltung.
Der „Brummton“ bleibt eine unendliche Geschichte: Nachdem
der Hamburger Senat auf eine Nachfrage der SPD-Wahlkreisabgeordneten
Rissen einräumte, dass das Heizkraftwerk in Wedel nicht
grundsätzlich als Verursacher auszuschließen wäre,
verneint das Schleswig-Holsteinische Landesamt für Landwirtschaft,
Umwelt und ländliche Räume dies nun.
Anne Krischok (SPD) ist inzwischen über die dauernde Suche nach
dem Verursacher genervt: „Niemand will es gewesen sein.
Wahrscheinlich werden wir wohl das Wedeler Heizkraftwerk erst als
Verursacher ausschließen können, wenn das Kraftwerk in
Moorburg in Gang gesetzt wird – und Wedel dann vom Netz genommen
wird“.
Brummton im Hamburger Westen - Senat schließt erstmals Heizkraftwerk in Wedel nicht als Verursacher aus
Der Hamburger Senat räumt
erstmals auf eine Anfrage der SPD-Wahlkreisabgeordneten Anne Krischok ein,
dass das Heizkraftwerk Wedel diesen niederfrequenten Ton verursachen
könnte.
Auch wenn das Thema nicht die Schlagzeilen füllt: Der "Brummton"
wird noch immer im Hamburger Westen gehört. Auf eine entsprechende Anfrage beim zuständigen
schleswig-holsteinischen Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und
ländliche Räume liegt jedoch noch keine Antwort vor.
Sind digitale Mobilfunknetze
Ursprung der Lärmentwicklung?
Sind die zunehmenden digitalen Mobilfunknetze
Ursprung der Lärmentwicklung?
Allgemein zugängliche Quellen berichten,
dass dieses Phänomen bereits im Jahre 1989 zum ersten Mal
wahrgenommen wurde. Der Brummton im Hamburger Westen bleibt
jedoch weiter rätselhaft.
Dabei berichten viele Betroffene von einer "Blockadehaltung"
des Altonaer Bezirksamts.
Weitere
parlamentarische Initiativen von mir, um dem Brummton auf die Spur zu kommen
Brummton im Hamburger Westen - kommt dieser von der
Führungsakademie der Bundeswehr? Bundesverteidigungsministerium
verweigert Antwort auf entsprechende Nachfrage
Auf dem Gelände der Führungsakademie der
Bundeswehr könnte eine Radaranlage sein. Liegt hier die Quelle des
Brummtons? Der Verdacht drängt sich auf, da das
Bundesverteidigungsministerium auf eine entsprechende Anfrage des
Bezirksamts Altona nicht reagiert. Die Führungsakademie hat die
Pflicht der Aufklärung. Pressemitteilung von Anne Krischok vom 14.10.2009
Brummton im Hamburger Westen - von Blankenese bis Wedel:
Zahlreiche Anrufer bestätigen dessen Existenz. Anne Krischok:
Beschwerden Sie sich beim Bezirksamt Altona, damit die Verwaltung
für Sie handelt.
Wurde vom Senat zunächst von einer Einzelbeschwerde gesprochen,
werden nun 20 Beschwerden zugegeben. Im Wahlkreisbüro rufen
zahlreiche Bürgerinnen und Bürger an - und finden es gut,
dass man sich um ihre Sorgen kümmert. Pressemitteilung von Anne Krischok vom 10.09.2009
Brummton im Hamburger Westen: Seit 2001 sind entsprechende
Beschwerden bekannt - Weitere Lärmmessungen sollen jedoch die
Betroffenen selber durchführen.
Nach 6 Jahren hatte das Bezirksamt mehrere Messungen in den Elbvororten
durchgeführt - und auch entsprechenden Lärm gemessen worden.
Da die Befunde dennoch aus Senatssicht keinen Handlungsbedarf
hervorrufen, sollen die Betroffenen nun selber messen. Pressemitteilung von Anne Krischok vom 27.08.2009
Brummton im Hamburger Westen bleibt weiter rätselhaft -
SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Anne Krischok fordert weitere
Lärmmessungen in den Elbvororten
Das zuständige Bezirksamt hat seit dem Jahr 2001 entsprechende
Beschwerden erhalten. Lärmmessungen sind vorgenommen worden - und
es wurden auch Messergebnisse erzielt. Mehrere Jahre lang ist jedoch
nichts passiert: Der Senat ist zum Handeln aufgefordert. Pressemitteilung von Anne Krischok vom 10.08.2009
Betroffene & Interessierte können sich am besten an die
Deutsche Gesellschaft für Akustik e.V. (DEGA) in Berlin wenden:
DEGA-Geschäftsstelle
Voltastraße 5
13355 Berlin
Als Ansprechpartnerin wurde uns dort Frau Dipl.-Ing. Evelin Baumer empfohlen,
die dort das Informations- und Geschäftszentrum Lärm leitet. Ihre Telefonummer
lautet 030 46 06 94 63; per E-Mail erreichen Sie sie unter ebaumer@dega-akustik.de